Was kostet das?
Den Preis nennen wir im Erstgespräch — nicht aus Taktik, sondern weil wir das Programm gerade neu aufsetzen und keine Zahl auf die Seite schreiben wollen, die morgen nicht mehr stimmt.
Was du jetzt schon wissen sollst: Es ist das teuerste, was Occular anbietet, und das mit Abstand. Hier wird keine Aufzeichnung verkauft, sondern Zeit — zwölf Stunden persönlich, die Vorbereitung dazwischen, ein Plan, der für dich gebaut wird, und Erreichbarkeit über die ganze Strecke.
Wenn das mehr ist, als du ausgeben willst, ist das kein schlechtes Zeichen: Dann ist der Blickwechsel für 99 € mit hoher Wahrscheinlichkeit der bessere Weg, und wir sagen dir das im Gespräch auch.
Warum gibt es kein Rückgaberecht?
Weil das Programm ab dem ersten Termin individuell für dich erstellt wird. Was einmal auf deine Situation zugeschnitten ist, lässt sich nicht zurückgeben wie ein Kurs, den man nicht angesehen hat.
Deshalb ist das Erstgespräch kostenlos und ausdrücklich ergebnisoffen. Es ist die Stelle, an der du und wir aussteigen können — danach ist es eine gemeinsame Entscheidung.
Was, wenn ich nach dem Gespräch merke, es passt nicht?
Dann buchst du nicht. Das Erstgespräch verpflichtet zu nichts, und wir arbeiten nicht mit Nachfassdruck. Es kommt regelmäßig vor, dass wir selbst abraten.
Kann ich meine Brille damit loswerden?
Das versprechen wir nicht. Augentraining korrigiert keine Fehlsichtigkeit und ersetzt keine Sehhilfe.
Was Training adressiert, ist etwas anderes: die Beweglichkeit und Belastbarkeit deines visuellen Systems — Fokusflexibilität, Zusammenspiel beider Augen, Blickweite, Sehgewohnheiten. Wie stark sich das auswirkt, ist individuell und hängt an deiner Ausgangslage und deiner Konstanz.
Ich habe eine Augenerkrankung. Geht das trotzdem?
Sprich bitte zuerst mit deiner Augenärztin oder deinem Augenarzt. Occular ist ein Trainings- und Bildungsansatz und keine Behandlung — bei einer Diagnose gehört die medizinische Seite zuerst geklärt.
Danach schauen wir im Erstgespräch gemeinsam, was sinnvoll und sicher ist. Bei Netzhautproblemen oder einer Dioptrienzahl über −7 gehen wir besonders sorgfältig vor.
Wie viel Zeit muss ich täglich investieren?
Rechne mit 10 bis 15 Minuten am Tag, verteilt auf kurze Einheiten. Mehr ist selten besser — bei Sehtraining zählt Regelmäßigkeit deutlich mehr als Dauer.
Wenn diese Zeit gerade nicht da ist, verschieben wir lieber den Start, als das Programm ins Leere laufen zu lassen.
Muss ich vorher einen Kurs gemacht haben?
Nein, aber die meisten haben es. Wer schon trainiert hat, kommt mit konkreteren Fragen und nutzt die vier Termine dadurch besser aus.
Wenn du ganz am Anfang stehst, empfehlen wir in aller Regel zuerst den Blickwechsel — und danach, falls dann noch nötig, das 1:1.
Läuft das online oder vor Ort?
Online, per Videokonferenz. Das ist bei Sehtraining kein Nachteil: Du sitzt an deinem eigenen Arbeitsplatz, mit deinem Bildschirm, in deinem Licht — also genau dort, wo der Sehstress entsteht und wo das Training später stattfinden muss.
Wie geht es nach den zwölf Sitzungen weiter?
Mit einem Plan, den du selbst führst — das ist ausdrücklich das Ziel, nicht ein Abo. Wenn du danach weiter begleitet werden willst, sprechen wir darüber; von allein passiert nichts und es verlängert sich nichts.